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	<title>literatur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/literatur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "literatur"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 04:31:59 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Bloggertreffen in Mannheim]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/?p=516</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 21:14:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute war der große Tag. Im Luisenpark in Mannheim trafen wir uns: Piri und ihre Junioren, Violine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war der große Tag. Im <a href="http://www.stadtpark-mannheim.de/" target="_blank">Luisenpark</a> in Mannheim trafen wir uns: <a href="http://www.voller-worte.de/blog/" target="_blank">Piri</a> und ihre Junioren, <a href="http://violine.twoday.net/" target="_blank">Violine</a> und <a href="http://www.claudiakilian.de/" target="_blank">Claudia Kilian</a> sowie ein weblogloser Gast. <a href="http://kgblog.de/" target="_blank">Kai</a> ist leider angeschlagen und konnte nicht kommen. Ich wünsche gute Besserung!<br />
Eine äußerst erfreuliche Unternehmung war das, ein sonniger, freundlicher, fröhlicher Tag in einem riesigen Park. Hier einige Eindrücke:<br />
Mit so einem Boot (das unter Wasser an einem Drahtseil gezogen wird, also poetischerweise scheinbar "von selbst" fährt) machten wir eine überaus vergnügliche Fahrt.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2640135754/" title="Luisenpark 3 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3041/2640135754_16c197f055.jpg" width="500" height="323" alt="Luisenpark 3" /></a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohrkolbengew%C3%A4chse" target="_blank">Rohrkolben</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2640157916/" title="Rohrkolben von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3137/2640157916_c0e23d8c1e.jpg" width="375" height="500" alt="Rohrkolben" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2640145094/" title="Luisenpark 6 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3150/2640145094_7e7eda9201.jpg" width="500" height="375" alt="Luisenpark 6" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2640147846/" title="Natternkopf von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3070/2640147846_0ec57e07da.jpg" width="375" height="500" alt="Natternkopf" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2639315299/" title="Luisenpark 5 von kalliope_vorleserin bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3256/2639315299_076f448fbe.jpg" width="500" height="375" alt="Luisenpark 5" /></a><br />
Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karpfen" target="_blank">Karpfen</a> schwimmen auf jedes einzelne Boot zu und wollen Brot (was aber nur unvernünftige Leute ihnen geben; es herrscht aus Gründen des Tierschutzes striktes Fütterverbot!)<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2639300585/" title="Karpfen 1 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2132/2639300585_aefd62e56d.jpg" width="500" height="424" alt="Karpfen 1" /></a><br />
Meine Namenscousine wußte sehr lebendig über China zu berichten.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/2640126894/" title="Chinesischer Pavillon im Luisenpark von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3256/2640126894_4f0ecc9369.jpg" width="500" height="375" alt="Chinesischer Pavillon im Luisenpark" /></a><br />
Bei einer längeren Rast auf der Liegewiese ging es auch um eines meiner Lieblingsthemen.</p>
<blockquote><p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Louis_Fuzelier" target="_blank">Louis Fuzelier</a><br />
<strong>Vom Caffee. Cantata</strong></p>
<p>Caffee du angenehme Quelle<br />
Du tilgst das Gift in Adern aus<br />
Und bringst uns von der Säuffer Stelle<br />
In der vernünftgen Götter Haus.<br />
Du weißt vom Schlaf uns zu beleben,<br />
Und Truncknen die Vernunft zu geben.<br />
Wenn kluge Leute trinken wollen,<br />
So opfern sie dir ihre Zeit,<br />
Die ihr Gedächtnis stärken sollen,<br />
Die gehn zu deiner Süßigkeit,<br />
Und wenn Apollo dich verehret,<br />
So wird sein Ruhm dadurch vermehret.</p></blockquote>
<p>Ein wundervoller Tag war es! Dank allen, die dazu beigetragen haben - und besonderen Dank Piri, ohne deren Gastfreundschaft ich nicht dabei gewesen wäre.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA['Das Licht auf den Bergen' - Roman von Jón Kalman Stefánsson]]></title>
<link>http://kutabu.wordpress.com/?p=144</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 20:13:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>kutabu</dc:creator>
<guid>http://kutabu.wordpress.com/?p=144</guid>
<description><![CDATA[Lange lag dieses Buch ungelesen auf meinem Nachttisch, und das obwohl es mir mein Schatz noch einmal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lange lag dieses Buch ungelesen auf meinem Nachttisch, und das obwohl es mir mein Schatz noch einmal gekauft hatte, nachdem das erste Exemplar in unserem Haushalt verschwunden war - ganz nach isländischer Trollmanier! Obwohl ich mittlerweile schon zwei andere Bücher von Stefànsson gelesen hatte, nämlich '<a href="http://kutabu.wordpress.com/2007/03/16/%e2%80%9adas-knistern-in-den-sternen%e2%80%99-von-jon-kalman-stefansson/" target="_blank">Das Knistern in den Sternen</a>' und '<a href="http://kutabu.wordpress.com/2007/09/30/jon-kalman-stefansson-verschiedenes-uber-riesenkiefern-und-die-zeit/" target="_blank">Verschiedenes über Riesenkiefern...</a>', saß der Schock über den zweiten Teil der Trilogie so tief (ich musste aufgrund einer Leseblockade das Buch abbrechen, was sonst gar nicht meine Art ist), dass ich den dritten Teil, nämlich das besagte 'Licht auf den Bergen' gar nicht so schnell angehen mochte. Was völlig unbegründet war, wie sich jetzt herausstellte...</p>
<p>In diesem Roman (wie so oft bei Sefánsson) sind verschiedenste Episoden in einem kleinen Dorf irgendwo in West-Island kunstvoll mit- und ineinander verknüpft, mit einer liebevollen Komik von ganz besonderer Natur. Die Menschen in dem Dorf benehmen sich zum Teil selbst wie kleine Trolle, vor denen sie nachts auf freiem Feld Angst haben, irgendwie ganz schön versponnen, dabei unbedingt liebenswert. Zu witzig, wenn jemand den Dorfbewohnern einen Vortrag über Fortschritt und Zukunft hält (und damit meint, Gelände für einen riesigen Schrottplatz freizugeben, der die Landschaft verschandelt, aber die Taschen der Dorfbewohner füllen soll) und sich mit dem Gemeindevorsteher darüber in die Haare kriegt! Mitten in diesem Disput stehen wir, die Leser, denn der Autor will es so: Er mischt kräftig mit, fabuliert, unterbricht sich, unterdrückt die Geschichte des Dorfbibliothekars, denn die könnte ja ein eigenes Buch führen, versucht mühsam den roten Faden beizubehalten und schweift doch immer wieder ab (was für uns Leser köstlich ist!), jedoch nicht, ohne dies zu reflektieren. So wird das Lesen zum doppelten Vergnügen, denn beim Lesen haben wir es nicht nur mit den dollen Geschichten aus dem Landstrich zu tun, sondern auch noch mit der überbordenden Phantasie des Autors, der sich kräftig zu Wort meldet - und das macht einfach nur riesigen Spaß...!</p>
<p>Dabei ist dieses Buch voller Poesie - die Liebeserklärung, die der liebeskranke Starkaður seiner Ilka macht, nachdem er bei Schneetreiben betrunken 12 km mitten in der Nacht zurückgelegt hat, ist eine der schönsten, die ich je gelesen habe. Auch ansonsten bin ich immer wieder von neuem beeindruckt von Stefánssons besonderer Sprache, die sich durch das Erfinden frischer, schöner Bilder für jegliche Gemütszustände auszeichnet; das ist keine Prosa, nein, das ist Poesie in Prosaform! Um eine Kostprobe komme ich nicht vorbei:</p>
<p>"<em>(...) Denn es lebt ein Mann im Ort, der sollte seine Fingerabdrücke auf dem merkwürdigen Wesen hinterlassen, das Zukunft heißt.<br />
Ich spreche vom Vorreiter.<br />
Endlich ist die Reihe an ihm.<br />
Und da ist die Liebe auch nicht weit. Sieh, wie sie sich über das Flachland des Realismus erhebt und mit dem Blau des Himmels verschmilzt! (...)"</em></p>
<p>Ich habe die Lektüre sehr genossen, und denke, dieser Autor ist einer der ganz großen Literaten. Ich bin fast sicher, dass er auch hierzulande bekannter wird, denn verdient hat er es allemal.</p>
<p>Auch wenn mir dieser Roman wahnsinnig gut gefallen hat, bleibt mein Lieblingsbuch 'Das Knistern in den Sternen'. Allerdings gibt es schon wieder einen neuen Titel ('Sommerlicht, und dann kommt die Nacht'), und meinem Schatz nach zu urteilen, soll es wieder riesig gut sein...<br />
Ich werde sehen. Ich bleibe gespannt und neugierig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entwicklungshilfemythen]]></title>
<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/?p=1051</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:12:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>zuppi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einigen Monaten habe ich schon in meinem Beitrag  Völkermord in Ruanda und die Literaten das Th]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich schon in meinem Beitrag  <a title="Permanent Link to Völkermord in Ruanda und die Literaten" rel="bookmark" href="../2008/03/30/volkermord-in-ruanda-und-die-literaten/" target="_blank">Völkermord in Ruanda und die Literaten</a> das Thema der wohlmeinenden Entwicklungshelfer angerissen, nun hat es auch den Weg in die <a title="dw hp" href="http://jungle-world.com/" target="_blank">jungle-world</a> gefunden:</p>
<p><a title="djungel world #27-2008" href="http://jungle-world.com/artikel/2008/27/22154.html" target="_blank">Daumen im Schnabel</a><br />
In seinem Roman über den Völkermord in Ruanda schildert Lukas Bärfuss, wie Entwicklungshelfer zu Akteuren im Konflikt und schließlich zu Tätern wurden.Von Jan Süselbeck</p>
<p><a title="djungel world #27-2008" href="http://jungle-world.com/artikel/2008/27/22153.html" target="_blank"><br />
Die die Capacities developen" </a><br />
In Afrika sind Heerscharen von Entwicklungshelfern, Freiwilligen,  technischen Beratern und Praktikanten tätig, um dem Kontinent aus  der Armut zu helfen. Wer sind diese Leute, die sich auf den langen  Weg machen, um Gutes zu tun? Janine Hamann hat sich umgesehen. Von Janine Hamann</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bachmannpreis - ein Kongressbericht]]></title>
<link>http://krimi0krimi.wordpress.com/?p=293</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 16:10:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>krimi0krimi</dc:creator>
<guid>http://krimi0krimi.wordpress.com/?p=293</guid>
<description><![CDATA[Als ich letztes Wochenende 3sat sah, um mich literarisch weiterzubilden, war ich einigermaßen über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich letztes Wochenende 3sat sah, um mich literarisch weiterzubilden, war ich einigermaßen überrascht: Von Manien war da die Rede, von Zwangsneurosen und Phobien, auch Sigmund Freud wurde dezent eingeflochten. Da gab es Diskussionen über Entspannungsmethoden und über Fachliteratur wie Oliver Sacks. Da wurde auch festgestellt, dass jemand infolge übermäßigen Drogenkonsums seinen Stoffwechsel nicht mehr im Griff habe. Die sprechen ja alle meine Sprache, diese Bachmannpreis-Juroren und Jurorinnen, dachte ich: Wunderbar! Ich habe also die richtige Ausbildung werde mich nächstes Jahr als Jurorin bewerben. Um mir die literarische Terminologie wirklich zu eigen zu machen, habe ich jetzt einmal eine Zusammenfassung des diesjährigen Wettbewerbs geschrieben:</p>
<p>Gleich ums Eingemachte geht es in der Diskussion über Heike Geißlers Text "das luftige Leben": Ob ein Engel nun ein Engel sei oder ein psychologisches Phänomen in Form einer "pathologischen Halluzination", gilt es hier zu klären. Das betrifft natürlich die Grundfesten der Psychiatrie: Wie sehen wir die Welt, was wird als normal betrachtet, was nicht mehr, wer setzt die Normen und mit welcher Konsequenz? Entsprechend widersprüchlich ist die Diskussion: "Es sei ein Versuch einer zeitgenösssichen Verrücktheit, die so intelligent ist, dass sich selbst schon wieder quasi Hemmschuhe anlegen kann", meint Burkhard Spinnen. Vor hundert Jahren wäre das ein "Weg in die Stringenz der Katastrophe des Wahnsinns" gewesen, aber der Protagonist dieser Geschichte sei "zu intelligent, um verrückt zu werden".  Klaus Nüchtern ortet den Wahnsinn dagegen nicht im Inhalt des Textes, sondern gleich in der Sprache: Er findet ein "zartes konjunktivisches Zittern, das bis zum Wahnsinn korrekt eingesetzt wird." "Engel sind eine Kunstfigur", er liebe Engel, verortet André Vladimir Heiz den Engel ganz selbstverständlich außerhalb des Wahnsinns. Ijoma Mangold dagegen probiert es mit Konstruktivismus. Er verteidigt die Existenz des Engels, indem er deutlich macht, dass alle Religionsstiftung ein Benennungsakt sei. Damit sei der Engel, sobald der Name gefunden sei, und der Name sei eben "Engel", auch erschaffen als Realität. Realität oder Wahnsinn, Wahnsinn oder Realität, das ist hier die Frage. Doch Ursula März demonstriert an einem berühmten Modell, dass es weder Realität noch Wahnsinn sein müsse: "Er ist nicht verrückt, der Meister Eder, er ist ein Tagträumer", meint März. Gemeint ist, so möchte ich ergänzen, jener Meister Eder, der ständig von einem Kobold namens Pumuckl heimgesucht wird. Dr. Freud habe das Tagträumen "vorbewusstes Fantasieren" genannt, führt Ursula März weiter aus, der Traum verbinde sich mit der Wirklichkeit. Da möchte ich mich jetzt einmal einmischen und dezidiert feststellen, dass Pumuckl natürlich kein Tagtraum des Meister Eder ist, sondern real, ich habe ihn mit eigenen Augen im Fernsehn gesehen.</p>
<p>Noch viel schwieriger wird es bei Patrick Findeis, hier wird sich die Jury nicht einmal einig, ob der Text "kein schöner Land" sich überhaupt mit Psychologie beschäftige. Von einem "psychologischen Klischee der bäuerlichen Physiognomie" spricht Ijoma Mangold, André Vladimir Heiz dagegen spricht von einem absolut "unpsychischen Text, der das Reden durch Paralellhandlungen ersetzt". Die Frage des Verhältnisses dieses Textes zur Psychologie oder auch nur zur Psyche wird leider nicht geklärt, das finde ich ein wenig unbefriedigend. Insbesonders, da ich mir zwar ein psychologisches Klischee vorstellen kann, nicht aber einen "unpsychischer Text", beziehungsweise das Gegenteil: Was ein "psychischer Text" ist, hätte mich noch näher interessiert.</p>
<p>Beim Text "Scherbenpark" von Alina Bronsky mangelt es der Jury ganz deutlich an Konzentration. Es handle sich um ein "posttraumatisches Belastungssyndrom" vermutet Daniela Strigl schon ganz zu Beginn, die Protagonistin des Textes wehre sich jedoch gegen die Zumutungen der modernen Psychologie. Ursula März hat wohl nicht zugehört, wenig später stellt sie fest, sie brauche Psychologen, um den Text zu verstehen. Burkhard Spinnen meint kurz darauf, er sei auch nicht der Psychologe, der es erklären kann. Was ist hier los? Frau Strigl hat es doch schon zu Beginn erklärt.</p>
<p>Um das Thema "Trauma" geht es auch im Text "im roten Meer" von Sudafeh Mohafez, in der die Ich-Erzählerin einen Brand erlebt. Diagnostische Unklarheiten scheint es hier nicht zu geben und so konzentriert sich die Diskussion auf verschiedene Aspekte des Themas. Ijoma Mangold bringt eine psychoanalytische Perspektive ein: Der Feuerwehrmann mit seinem Schlauch sei ein übertrieber phallischer Entwurf meint er. Burkhard Spinnen dagegen fokussiert eher auf die praktischen Aspekte der klinischen Versorgung: Brandopfer bringe man nicht in ein Obdachlosenheim, reklamiert er, er habe sich extra bei der Feuerwehr erkundigt; man bringe sie in ein Hotel. Auch sonst ist er mit der Versorgung der Brandopfer in Mohafez' Text nicht zufrieden und kritisiert vehement die Tatortbegehung: "Ein schwer traumatisiertes, unmittelbar betroffenes Brandopfer über eingestürzte Treppen in ein Haus zu führen, in dem ganze Zimmer weggebrochen sind, kostet den Mann seinen Job, das kann man nicht machen."</p>
<p>Es gebe bei jedem Wettbewerb einen Verrückten, meint Klaus Nüchtern, als er zur Besprechung des Textes "die Waage" von Clemand J. Setz ansetzt. Er meine damit aber nicht den Autoren, sondern die Fiugur, beeilt er sich hinzuzufügen und stellt sodann die Diagnose einer Zwangsneurose. Jean Claude Sulzer versucht , die "Verrücktheit" zu quantfizieren, der Protagonist sei immerhin weniger verrückt als das Umfeld. Mit der Differenzialdiagnose ist er aber gar nicht einverstanden, er feiert die "Einführung einer neuen Phobie", nämlich die "Waagephobie". Das ist nun allerdings gar nicht daselbe, wir hoffen, dass André Vladimir Heiz etwas zur Klärung beitragen kann. Doch Herr Heiz kann sich nicht einmal der Anfangs getroffenen Feststellung anschließen, dass die Verrücktheit der literarischen Figur zu besprechen sei und nicht die des Autors. Er verstehe nicht, ruft er aus, warum "junge, putzige Männer" neurotische Ehepaare beschreiben. "Die haben doch ein Trauma!", ruft er und meint damit keineswegs die literarische Figur. Zum Glück haben wir noch Daniela Strigl. Zwar bringt auch sie noch eine Differenzialdiagnose ein, es gehe hier um Angst, meint sie, doch bevor es zum Expertenstreit kommt, welche der Differenzialdiagnosen nun die Richtige sei, erinnert sie daran, dass die Antwort auf diese Frage bereits im Text zu finden sei: "Rohrschach-Flecken auf dem Asphalt". Der Text sei ein umgedeuteter Rohrschach-Fleck, bringt sie die Diskussion der Fachleute zu einem gütlichen Ende.</p>
<p>Maximale diagnostische Unsicherheit herrscht auch über "das Zimmermädchen" des Markus Orths, da ist von Voyeurismus die Rede, von Putzsucht und zwangsneurotischer Fixierung, von neurotischen Verkrampfungen, sogar etwas Manisches wurde diagnostiziert. Ijoma Mangold führt wiederum die psychoanalytische Sicht ein: Aus der Perspektive von Lynn unter dem Bett nehme man von Menschen nur noch Teile bzw. einzelne Organe wahr und diese fügten sich nicht mehr zu einem Ganzen. Freud habe dies "Partialobjekte genannt" und Partialobjekte seien immer Träger des Unheimlichen. André Vladimir Heiz dagegen mag hier gar keine tiefenpsychologischen Überlegungen anstellen: Der Autor baue eine Paralellwelt auf, die nicht psychologisierend oder moralisierend interpretiert werden müsse, meint er. Ach, denken wir da, waren jetzt all diese geschickten  Winkelzüge der Differenzial- diagnostik umsonst? Das Manische des Textes müsse aber unbedingt erhalten bleiben, setzt Heiz jedoch fort. Das ist zwar keine psychologisierende Interpretation, aber den ganzen Text unter dem Gesichtspunkt der Manie zu betrachten, ist nun auch ein psychiatrisches Statement. Ursula März fehlt dagegen jeder Bezug zur Psychopathologie, sie findet völlig normal, was das Zimmermädschen Lynn da macht. Lynn putze, was ihre professionelle Aufgabe sei und dass sie herumgucke und sich für die Angelegenheiten der Leute interessiere, das fänden wir alle doch ganz normal. Und wenn sie sich jeden Dienstag unter das Bett lege - man sei knapp davor, zu denken, es gehöre dazu. Frau März muss es wissen, sie habe früher als Zimmermächen in einem Sporthotel gearbeitet, und unter anderem Zimmer für Ajax Amsterdam gereinigt. Da vertrauen wir doch am Besten ihrer Berufserfahrung.</p>
<p>Eine "Neigung zum Psychogramm" attestiert André Vladimir Heiz Tilmann Ramstedts Text "der Kaiser von China, und er liefert auch gleich eine tiefenpsychologische Deutung: Es sei ein Text, den er mit "das überklebte Über-ich" überschreiben habe. Sigmund Freud habe gesagt, es gehe uns besser, wenn sich das Über-Ich liebevoll auf unsere Schulter setze und wir darüber lachen könnetn. Humor wirkte als Therapie, man braucht keine Therapie, Humor sei überhaupt die beste Methode, jemanden loszuwerden. Er sei überhaupt nicht sicher, dass der beschriebene Großvater schon tot sei, es sei vielleicht das Über-Ich, das in diesem Text ununterbrochen schwatze. Es kämen alle Klischees, Psycholoanalyse sei überhaupt die Methode, um Klischees loszuwerden, man habe ja keine Ahnung von seinem Vater und seiner Mutter, sondern reihe dort Klischee an Klischee. Der Text treibe Teufel mit dem Teufel aus, es sei der Triumph des Humors in einer inzestuösen Enkel-Großvater-Beziehung. Das klingt ja wirklich alles sehr verheißungsvoll, Humor als Therapie und um Teufel auszutreiben. Die Jury scheint dem Humor jedoch zu misstrauen und sucht immer wieder das Ernste hinter dem Humor, solange bis der Großvater als "manisch-depressiv" diagnostiziert wird. Damit hätte dann also auch die Depression ihren Platz gefunden, das mit der Ernsthaftigkeit wäre also geregelt.</p>
<p>Auch die beste Jury braucht irgendwann Regeneration und findet sie schließlich im Text von Anette Selg. Unter der Anleitung von Anette Selg entspannt sich die Jurorenschaft und räsoniert von "Entpannung in der Sonne" und Yoga. Daniela Strigl unterstreicht die entspannende Wirkung dieses Textes gar mit eigenen physiologischen Reaktionen. Wichtig bei Entspannungstechniken ist auch immer, die eigene Mitte zu finden. Von einer "Person Mitte dreißig" lässt sich Burkhard Spinnen sich zu folgendem Mantra inspirieren: "Irgendwo Mitte, irgendwo Mitte, alles Mitte." Besser könnte man die potenziell hypnotische und suggestive Wirkung von Sprache nicht mehr demonstrieren.</p>
<p>Quelle: <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis" target="_blank">→Bachmannpreis.orf.at</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Literarizität von Blogs]]></title>
<link>http://zettelklotz.wordpress.com/?p=31</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:16:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>zettelklotz</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Vorbereitung des Referats zum Thema, wobei demnächst auf diesem Blog die Ergebnisse zusammengefa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In Vorbereitung des Referats zum Thema, wobei demnächst auf diesem <a href="http://www.systemhysterie.wordpress.com" target="_blank">Blog</a> die Ergebnisse zusammengefasst werden sollen, erst einmal folgende Annahme.</p>
<p>Wie immer in der Literatur kann erstmal jeder Blog von sich behaupten "literarisch" zu sein. Literarische Blogs enthalten oder bestehen nicht immer aus Literatur, sondern können sich auch auf Literatur beziehen. Allgemein besteht bei Blogs das Problem des Verhältnisses von Masse und Qualität. Literarizität kann auf zwei Ebenen von Blogs in Anspruch genommen werden.<br />
1. Alle Blogs enthalten Merkmale, die rein formal Literarizität ausmachen. Welche das sind, darauf möchte ich demnächst versuchen, näher einzugehen.<br />
2. In Bezug auf literarische Blogs, (wobei ich nur literarische Blogs untersuche deren literarische Qualität sich mir nach subjektiven Kriterien erschließt), welche besonderen Merkmale kennzeichnen sie als literarisch, bzw. stellen sie im Verhältnis zu "Literatur auf dem Papier" heraus?</p>
<p>Die Situation ist hinsichtlich der Sekundärliteratur leider ziemlich dünn.<br />
Leider habe ich noch keine Methode gefunden, in Nullkommanix Fußnoten im webbasierten Wordpress zu erstellen. Es dauert also alles ein bißchen, um die Zitate gleich korrekt in die kommenden Beiträge auch auf dem anderen Blog einzufügen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alle älter]]></title>
<link>http://glumm.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:43:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>glumm</dc:creator>
<guid>http://glumm.wordpress.com/?p=84</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Zerfall hat was rührendes&#8221;, meint die Gräfin, als sie mich morgens am Kaffeetisch bet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Zerfall hat was rührendes", meint die Gräfin, als sie mich morgens am Kaffeetisch betrachtet.</p>
<p>Wir werden alle älter.<br />
Auch wer heute noch gut lachen hat, der sitzt morgen da und weint.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meldungen aus der Innenstadt]]></title>
<link>http://glumm.wordpress.com/?p=82</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:25:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>glumm</dc:creator>
<guid>http://glumm.wordpress.com/?p=82</guid>
<description><![CDATA[Der Bürger, er will nur noch nehmen, noch mehr nehmen, alles nehmen und nichts mehr hergeben, dabei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Bürger, er will nur noch nehmen, noch mehr nehmen, alles nehmen und nichts mehr hergeben, dabei ist jeder Morgen, an dem er erwachet und die Beine sind intakt, das Herz strampelt und er hat Lust auf den Morgenkaffee: der Höhepunkt seines Lebens. </strong></p>
<p><strong>Höher geht nicht.  </strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Juedischer Almanach 2008]]></title>
<link>http://grenzgaenge.wordpress.com/?p=1681</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:04:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>grenzgaenge</dc:creator>
<guid>http://grenzgaenge.wordpress.com/?p=1681</guid>
<description><![CDATA[der juedische almanach 2008 ist erschienen.
herausgeberin ist - wie immer - gisela dachs.
das sprich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">der juedische almanach 2008 ist erschienen.</p>
<p style="text-align:justify;">herausgeberin ist - wie immer - gisela dachs.</p>
<p style="text-align:justify;">das spricht fuer qualitaet und spannende texte. eine besprechung des buches findet sich<a href="http://buecher.hagalil.com/2008/05/almanach/" target="_self"> hier</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">ich habe mir den almanach jedenfalls direkt bestellt :-)</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://grenzgaenge.files.wordpress.com/2008/07/54230.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1682" src="http://grenzgaenge.wordpress.com/files/2008/07/54230.jpg?w=180" alt="" width="180" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues Zuhause für meine Seelengedichte]]></title>
<link>http://seelengedichte.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 09:49:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>seelengedichte</dc:creator>
<guid>http://seelengedichte.wordpress.com/?p=17</guid>
<description><![CDATA[Sie sehen hier meine Seelengedichte-Webseite mit einem völlig neuen Aussehen. Da ich auch ein Tageb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sehen hier meine Seelengedichte-Webseite mit einem völlig neuen Aussehen. Da ich auch ein Tagebuch bei Wordpress habe, gefällt mir besonders diese Art, Menschen zu erreichen durch ein Weblog. Die Informationen an sich (über mich und meine Bücher) bleiben die gleichen.</p>
<p>Hier werde ich Ihnen auch evtl. Neuigkeiten über mein Schreiben mitteilen. Ich freue mich, Ihnen meine Seelengedichte mit diesem neuen Aussehen präsentieren zu können. Wenn Sie von der News-Seite zurück möchten, klicken Sie einfach auf das Bild oben. Danke.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kafka wäre heute 125 Jahre geworden!]]></title>
<link>http://unintendedpurpose.wordpress.com/?p=1214</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 21:41:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>unintendedpurpose</dc:creator>
<guid>http://unintendedpurpose.wordpress.com/?p=1214</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er
sich in seinem Bett z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er<br />
sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag<br />
auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein<br />
wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen<br />
geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen<br />
Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im<br />
Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten<br />
ihm hilflos vor den Augen."</p></blockquote>
<p>Das ist der erste Absatz aus <a href="http://gutenberg.spiegel.de/kafka/verwandl/verwa001.xml">"Die Verwandlung"</a> von <a title="Franz Kafka Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka" target="_blank">Franz Kafka</a>. Der wäre heute, am 03.Juli 125 Jahre alt geworden. Ein empfehlenswerter Schriftsteller, muss man kennen! Die Klassiker sollte man gelesen haben, also zumindest "Die Verwandlung", "Der Prozess" und "Das Schloß". Das sind glaub ich die wichtigsten Romane bzw. Erzählungen. Es gibt auch noch zwei Tagebücher, Briefe und einiges weitere. Kann nicht schaden, da mal wieder durch das Bücherregal zu stöbern :-) und eine kurze Geschichte oder einen Text hervorzukramen.</p>
<p>Zu Kafka gibt es glaub ich auch  soviel "Sekundär"-Lektüre wie über sonst kaum einen Schriftsteller, das zeigt auch auf beeindruckende Weise welchen Bedeutung und welche Wirkung er auf die Weltliteratur gehabt hat.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reiselektüre]]></title>
<link>http://gestrandet.wordpress.com/?p=289</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 19:05:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>kiwikuenstler</dc:creator>
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<description><![CDATA[  • BELESENsein •  Seine Reise beginnt in dem Moment, in dem er erkennt, dass seine Mutter Hilfe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gestrandet.files.wordpress.com/2008/07/wellenreise1.jpg"><img src="http://gestrandet.wordpress.com/files/2008/07/wellenreise1.jpg" alt="" width="209" height="320" class="alignleft size-full wp-image-290" /></a> <font color="#796d07"> • BELESEN<em>sein</em> • </font> Seine Reise beginnt in dem Moment, in dem er erkennt, dass seine Mutter Hilfe braucht. Sie, von seinem Vater betrogen, bittet ihn darum, ihr das Wellenreiten beizubringen. Er willigt ein und findet sich an einem Wunderort wieder. Rentner riechen nach Meersalz statt nach dem Tod, Einwohner verschlafen den Mittag in Hängematten, er lernt Wellen zu besiegen. Alles bleibt schwer zu greifen - weder der Student noch die Insel bekommt einen Namen, die neuen Freunde sind geheimnisvoll und jeder auf irgendeine Art kurios. Deutlich hängt nur eine Sehnsucht über seinem Meer. Denn seine Reise ist eine Sinnsuche.<br />
Er surft, um zu vergessen und schließt dabei mit dem Vergangenem ab. Mit seiner Kindheit und Jugend, mit der verloren gegangenen Liebe, mit der zerbrochenen Beziehung seiner Eltern.<br />
<strong>"Wellenreise"</strong> verzaubert durch seine Sprache. Da hat die Haut ein Déjà-vu, da sieht der Strand unausgeschlafen aus, da erinnern Surfbretter an Therapieliegen.Und wenn man sich so sehr in den Seiten wiederekennt, dass man weinen möchte, bringen sie einen wieder zum Lachen. Ein Roman, für alle, die auf Reisen gehen.</p>
<p><font color="#009de0">"Wellenreise"<br />
Philipp Jessen<br />
Fischerverlag<br />
März 2006</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Louis Begley und Franz Kafka]]></title>
<link>http://secondlitart.wordpress.com/?p=171</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:39:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>regulaerni</dc:creator>
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<description><![CDATA[Martin Krumbholz hat sich Louis Begleys Kafka-Biographie &#8220;Die ungeheure Welt, die ich im Kopf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Krumbholz hat sich Louis Begleys Kafka-Biographie "Die ungeheure Welt, die ich im Kopf habe" gekrallt und findet es stellenweise geradezu leichtfertig.</p>
<blockquote><p>Gelegentlich schießt dennoch der "Biographist" aus seinem Essay hervor wie der Springteufel aus der Flasche, etwa wenn Begley schreibt: "Als Kafka in den ersten Monaten des Jahres 1922 am ‚Schloß' arbeitete, quälten ihn sexuelle Nöte. Intensive Augenblicksgefühle springen beim Schreiben oft auf den Text über."<br />
Ist das nicht zu unbekümmert formuliert? Zumindest in der alteuropäischen Philologie gälte dergleichen als unfein. Andererseits führt Begley recht mutig dichterische Leerstellen auf die Disposition des Autors zurück, wenn er etwa über das "Schloß" schreibt: "Welche Auflösung für das Rätsel von K.s Reise und das Spiel, das die Herren vom Schloß mit ihm treiben, vorgesehen war, ist nicht zu erkennen - aus einem einfachen Grund: Kafka hat diese Lösung nicht gefunden. Sehr wahrscheinlich ist der Roman deshalb unvollendet geblieben, und nicht etwa, weil Kafka zu krank und zu geschwächt war."<br />
In hermeneutischer Hinsicht reicht Begleys Buch an Roberto Calassos scharfsinnige Monographie unter dem knappen Titel "K." nicht heran. Wenn man einen "Sinn" in Kafkas großen Texten finden wolle, schreibt Begley, dann bestehe er in der Reaktion, die diese Werke im Leser hervorrufen. Offener und zugleich beliebiger kann man es nicht formulieren.</p></blockquote>
<p>Louis Begley: <a href="http://www.amazon.de/Die-ungeheuere-Welt-Kopfe-habe/dp/3421043620/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1215099476&#38;sr=1-1">Die ungeheure Welt, die ich im Kopf habe</a>. Über Franz Kafka. Deutsch von Christa Krüger. Deutsche Verlags-Anstalt, München, 2008</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spannendes Ringen um ein wahrhaftiges Leben]]></title>
<link>http://dg0lt.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 12:51:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>dg0lt</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Der Schriftsteller Franz Kafka hat uns so viel zu sagen! Nur muss man seine Texte inzwischen gerade]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="bg2-box space-bottom2">
<p>Der Schriftsteller Franz Kafka hat uns so viel zu sagen! Nur muss man seine Texte inzwischen geradezu frei kratzen von den Klischees, die sich über sie gelegt haben. Eine gute Gelegenheit, damit anzufangen, bietet der zweite Band von Reiner Stachs monumentaler Kafka-Biografie, die zum 125. Geburtstag des Prager Versicherungsbeamten, der zum berühmtesten Schriftsteller der Welt wurde, gerade erschienen ist.</p>
<p>Das entscheidende Wort, das in dieser Biografie Leben und Werk zusammenhält, lautet: Erkenntnis. In der Tat ist das ständige Bemühen nach gedanklicher und sprachlicher Wahrhaftigkeit und die Lust an ihrem Gelingen der Punkt, von dem aus man den ganzen Kafka haben kann. Selbst die artistischen Erzählperspektiven seiner späten Prosa bleiben auf Erkenntnis bezogen, auf Erkenntnis der Lage und seiner selbst darin. Kafka erscheint bei Stach als ein Artist des inneren Erlebens, als jemand, dem es immer wieder gelingt, im Moment des Denkens die Sprache sozusagen neu zu erfinden, um jeweils die Besonderheit der beschriebenen <a class="glossar" title="Begriff &#34;Person&#34; im Lexikon nachschlagen (öffnet ein neues Fenster)" rel="nofollow" href="http://diegesellschafter.de/information/lexikon/popup.php?sid=e3bd865120eeee3b9ffc3adadc087fab&#38;lid=154" target="lexikon">Person</a>, des skizzierten Moments oder des gedachten Gedankens erfassen zu können.</p>
<p>Von Kafkas »unkonventionellen Zügen, die ihm das alltägliche Erleben ebenso reicher wie schwieriger machen«, schreibt Stach einmal. Wenn man sie in den Mittelpunkt stellt, entkommt man auf der Stelle allen Erzählungen von der angeblichen Ereignisarmut seiner Biografie. Kafka - und das deutlich zu machen ist das Tolle an Stachs Buch - hat ein spannendes Leben geführt: Stets hat er darum gerungen zu erkennen, wie ein wahrhaftiges Leben aussehen könnte. Und das Spannende daran, Kafka zu lesen, besteht in der Chance, von der Hellsichtigkeit, die mit diesem Leben verbunden war, zehren zu können.</p>
<p>Es ist dieser Kafka - und nicht der klischierte Autor des sprichwörtlich Kafkaesken -, der uns heute nahe ist. Anhand seiner Liebesbeziehungen kann man sich das gut klarmachen. Kafkas Schwestern wurden noch mit der Idee behelligt, über einen Heiratsvermittler einen Bräutigam finden zu sollen. Da muss Kafkas Ringen mit sich selbst und seinen Verlobten um die Möglichkeit einer - guten! - Ehe natürlich seltsam erscheinen. Aber die Realität ist ihm längst näher gekommen. Innere Kämpfe, was in seinem Leben das Richtige sei, führt inzwischen ein jeder - nur dass Kafka sie immer noch klarer und unerschrockener führte. Und dass man bei ihm so gut wie bei sonst keinem Autor sehen kann: Wenn man bei diesen Kämpfen mit der Konzentration nur um ein Weniges nachlässt, landet man schon in der Unwahrheit.</p>
<p>Je komplexer das Innenleben wird, desto wichtiger wird Kafka! Sein Geburtstag ist ein passender Augenblick, um sich ihm einmal wieder unbefangen zu nähern.</p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen, wo's langgeht: Strübel &amp; Passig]]></title>
<link>http://smoel.wordpress.com/?p=159</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:48:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>smoel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ob Literaturwissenschaft für Einbrecher ( „Ein Fernseher wiegt etwa 40 Kilo und bringt beim Hehle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Literaturwissenschaft für Einbrecher ( „Ein Fernseher wiegt etwa 40 Kilo und bringt beim Hehler um die 100 Euro ein. Ein einziges Compact Oxford English Dictionary […] lässt sich dagegen mit seinen fünfeinhalb Kilogramm in einer Hand abtransportieren und wird gebraucht ab 200 Euro gehandelt. […] Mit Büchern im Schuber können Sie gar nichts falsch machen.“) oder <!--more-->Frauenkondome (”Das Einführen ist so ähnlich wie das Einführen einer Katze in einen Katzentransportbehälter: Hat man das eine Ende glücklich verstaut, springt einem das andere Ende wieder entgegen und umgekehrt.”), Ira Strübel &#38; Kathrin Passig liefern immer neue und komische Einblicke in die Schwierigkeiten und Absurditäten des Alltags und beschreiben Sinn und Unsinn des Internets. Eine Kolumne beginnt mit dem Satz  "Wenn man jung ist und nicht weiß, wo's langgeht, muss man Bücher lesen, in denen es drinsteht." In<strong> Strübel &#38; Passig</strong> (Verbrecher Verlag) steht's drin!<br />
Zwischen 2001 und 2003 verfassten die Autorinnen Kolumnen für die taz, eine Auswahl ist in diesem Band versammelt, ergänzt um einige weitere Beiträge, die ebenfalls in der taz erschienen. Beide Autorinnen sind Agentinnen der ZIA, der Zentralen Intelligenz Agentur und schreiben regelmäßig für das Blog Riesenmaschine. Ganz nebenbei hat Kathrin Passig 2006 den <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/texte/stories/117531/" target="_blank">Bachmannpreis </a>gewonnen.<br />
<a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch/203" target="_blank">Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoffnungsloses Vermissen ]]></title>
<link>http://mrohner.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:16:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>mrohner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wiedereinmal ein Gedicht, auf das ich kürzlich gestossen bin. Irgendwie finde ich es traurig schön]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Wiedereinmal ein Gedicht, auf das ich kürzlich gestossen bin. Irgendwie finde ich es traurig schön, weswegen ich es hier kurz reinstelle. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="text-decoration:underline;">Hoffnungsloses Vermissen</span> <span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://mrohner.files.wordpress.com/2008/07/sadness.jpg"><img class="size-medium wp-image-36 alignright" src="http://mrohner.wordpress.com/files/2008/07/sadness.jpg?w=194" alt="Traurigkeit " width="194" height="300" /></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Es war mir fast des Glücks zuviel</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Was ich erlebt und erfahren</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Wie die Stunden heiter waren</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">- Jetzt scheint es mir wie Schattenspiel</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Was ich geliebt und gedichtet</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Ist in weite Ferne gerückt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Was mich vor Zeiten so beglückt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Wird im Vermissen vernichtet</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Und der Stolz gibt den Tränen nach</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Mir die Hoffnung zu erstechen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Keine Trauer konnte brechen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Was leise nur mit Zeit zerbrach</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Alexander Fuchs </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://mrohner.files.wordpress.com/2008/07/sadness.jpg"></a></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Imedo Gesundheitsportal]]></title>
<link>http://naturheilverfahren.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:07:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>tinadorf</dc:creator>
<guid>http://naturheilverfahren.wordpress.com/?p=110</guid>
<description><![CDATA[ 
Liebe Leute, ich muss heute mal ausnahmsweise etwas Werbung machen. Wer sich für Gesundheit inter]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--> <a href="http://naturheilverfahren.wordpress.com/files/2008/07/addison-292302-l.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-112" src="http://naturheilverfahren.wordpress.com/files/2008/07/addison-292302-l.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Liebe Leute, ich muss heute mal ausnahmsweise etwas Werbung machen. Wer sich für Gesundheit interessiert, der wird unter www.imedo.de vieles finden, das ihn interessiert. Von aktuellen Nachrichten bis zu interessanten Fachartikeln ist alles dabei. Wer Lust hat, der schaut mal vorbei, ich finde die Seite klasse und poste sie deshalb. Aber bitte nicht vergessen zu mir zurück zu kehren, denn ich habe ja schließlich keine Lust ganz alleine zu sein.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ali und Nino]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=309</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 03:36:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=309</guid>
<description><![CDATA[Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 02.09.2000
Gefallen findet die Rezensentin Manuela Reichart a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 02.09.2000<br />
Gefallen findet die Rezensentin Manuela Reichart an diesem 1937 erstmals erschienen und jetzt neu aufgelegten Roman. Sie bezeichnet die Neuauflage als "die Wiederentdeckung eines (…) multikulturellen Liebesromans". Es geht um die Liebesgeschichte zwischen dem Muslim Ali und der Christin Nino, die – obwohl sie religiöse und kulturelle Konventionen überwindet – am Lauf der "großen Geschichte", an den Auswirkungen der russischen Revolution scheitert. Schauplatz ist Baku im Kaukasus. An diesem Ort findet Reichart "keine guten Europäer und schlechten Orientalen", sondern verortet einen interkulturellen Ansatz: "Alles ist eine Frage des Standpunktes". Dieses transkulturelle Element findet seine Entsprechung in der nur teilweise geklärten Autorenschaft: Der Name Kurban Said ist ein Pseudonym, erklärt Reichart, dahinter verbirgt sich die vom Orient begeisterte Baronin von Ehrenfels, und ein zum Islam übergetretener Jude – Lev Nussimbaum – gilt als Mitverfasser.</p></blockquote>
<p>Zuerst eine Anmerkung zum Autor, denn die Mitteilung der SZ diesbezüglich ist falsch:<br />
Lev Nussimbaum, auch bekannt als Essard Bey <em>ist</em> der Autor Kurban Said.</p>
<blockquote><p>Essad Bey (eigentlich Lew Abramowitsch Nussimbaum, auch Noussimbaum russisch Лев Абрамович Нуссимбаум oder Нусенбаум; * 20. Oktober 1905 in Baku, damals Russland; † 27. August 1942 in Positano, Italien) war ein deutschsprachiger Schriftsteller russisch-jüdischer Abstammung. Seine Werke veröffentlichte er auch unter den Pseudonymen Kurban Said, Mohammed Essad-Bey, Esad Bej und Qûrbân Saîd</p>
<p>Essad Bey wurde 1905 in Baku als einziges Kind des wohlhabenden georgisch-jüdischen Öl-Industriellen Abraham Nussimbaum und einer russisch-jüdischen Intellektuellen aus Revolutionskreisen geboren. Zur Ehe seines Vaters kam es möglicherweise nur, weil dieser das inhaftierte Mädchen aus dem Gefängnis in Baku freigekauft hatte und sie zur Heirat mit dem 'Klassenfeind' bewog. 1911 beging die Mutter Selbstmord, ab da kümmerte sich eine deutsche Kinderfrau, Alice Schulte, um das Kind. Bis 1918 besuchte Lev Nussimbaum das Bakuer Gymnasium. Im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen der kaukasischen Staaten und den daraus entstandenen ethnischen Konflikte kam es in Baku zu Aufständen und Revolten. Mit Ausbruch der Oktoberrevolution und das Nahen der Bolschewisten entschied sich der Vater 1918 zu Flucht über das kaspische Meer. Als sich die Lage vorübergehend beruhigte, kehrte die Familie ein letztes Mal zurück in die Heimat. Doch mit der bolschewikischen Eroberung Bakus im Jahre 1920 floh der 15-jährige Lev ohne den Vater in die deutsche Kolonie Helenendorf. Von dort zog er weiter über Tiflis und Batumi nach Konstantinopel. Nach kurzen Zwischenstops in Paris und Rom erreichte er noch im selben Jahr Berlin, wo er auch seinen Vater wiedertraf und das ihm zur zweiten Heimat wurde. Die Familie ließ sich in Berlin-Wilmersdorf nieder und Lev schloss seine Schulzeit 1921 am Russischen Gymnasium Berlin mit dem Abitur ab.</p>
<p>Mit Erreichen der Volljährigkeit trat Lev Nussimbaum im August 1922 dem Islam bei, nannte sich ab nun Essad Bey und begann, sich verstärkt in der Berliner islamischen Gemeinde zu engagieren. Mit dem Wintersemester 1922 immatrikulierte er sich an der Friedrich-Wilhelms-Universität im Fach Orientalistik. Durch sein Interesse zu Kunst und Literatur pflegte er fortan enge Kontakte zur Berliner Literaten- und Journalistenszene, in denen er Else Lasker-Schüler, Vladimir Nabokov und Boris Leonidowitsch Pasternak kennenlernte. Er war als Journalist für verschiedene deutsche Zeitungen tätig, z. B. für die Deutsche Allgemeine Zeitung, mit den Themenschwerpunkten Orient und Islam. 1929 erscheint Essad Beys erster Roman, Öl und Blut im Orient (Neuausgabe 2008). Beys erfolgreicher Erstling wurde in sechs Sprachen übersetzt. Es folgen zwei weitere Bücher über den Kaukasus, dessen Veröffentlichungen den Autor definitiv zu einem der anerkanntesten Orient-Experten der Weimarere Republik machten.</p></blockquote>
<p> (Weiteres auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Essad_Bey">Wikipedia</a>).</p>
<p>Es hat einen bestimmten Grund, warum ich einen recht langen Teil der bewegten Biographie hierher kopiert habe: Der Roman folgt dem Muster seines Lebens. Ich hatte vor der Lektüre angefangen. die Biographie *<a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/;art138,2481116">Der Orientalist: Auf den Spuren des Essad Bey</a>* von Tom Reiss zu lesen, in welcher im ersten Drittel die Wirren in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschan">Aserbaidschan</a> und die Verstrickungen seiner Familie geschildert werden. Natürlich muß man für den Roman nicht die Biographie gelesen haben, aber ich empfand es als Freude, dass der Autor sein Leben mit mir teilte (Normalerweise bin ich dagegen, das Leben des Autors mit dem Roman, der für sich selbst sprechen soll, zu mischen. Aber hier drängt es sich einfach zu sehr auf.)<br />
*Ali und Nino* istnicht einfach, sondern man kann es durchaus mit aktuellen Bezügen lesen: Die Zerrissenheit, ob das Land zu Europa oder Asien gehört (Stichwort: Türkei) durchzieht das ganze Buch. Während sich Nino als Europäerin sieht und in das eigentliche Kerneuropa ziehen möchte, bleibt Ali Asien verhaftet, welches für ihn durch die Wüste symbolisiert wird.<br />
Der Kampf ums Öl, der eine Figur wünschen lässt, man möge doch alle Öltürme anzünden, denn *dann wären wir wieder arm und niemand würde sich um uns kümmern*.  Wer denkt dabei nicht spontan an den Irak?<br />
Oder das Leben im iranischen Exil, welches die Unterschiede der Lebenseinstellungen zwischen Ali und Nino deutlich macht. Man kann es auch einfach als Schilderung des untergegangenen Baku lesen, als Parabel über Verrat, den Alis bester Freund begeht, indem er Nino entführt und und und...nur eines wird dieser Roman nicht machen: Einen nicht in seinen Bann ziehen.</p>
<p># Taschenbuch: 271 Seiten<br />
# Verlag: List Tb. (März 2002)<br />
# Sprache: Deutsch<br />
# ISBN-10: 3548601316<br />
# ISBN-13: 978-3548601311</p>
<p><a href="http://nomadenseele.files.wordpress.com/2008/07/514hvd1msrl_ss500_.jpg"><img src="http://nomadenseele.wordpress.com/files/2008/07/514hvd1msrl_ss500_.jpg" alt="" width="477" height="477" class="aligncenter size-full wp-image-310" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Ali-Nino-Kurban-Said/dp/3548601316/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1215054757&#38;sr=8-1">Amazon</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuigkeiten aus Fort- und Weiterbildung I: Das Weiterbildungs-Blog]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/?p=114</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:26:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>jplie</dc:creator>
<guid>http://fobikom.wordpress.com/?p=114</guid>
<description><![CDATA[Wenn mehrere Leute einem etwas empfehlen, dann empfiehlt es sich, das anzusehen! Mir ging es mit dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn mehrere Leute einem etwas empfehlen, dann empfiehlt es sich, das anzusehen! Mir ging es mit dem <a href="http://www.weiterbildungsblog.de/">Weiterbildungs-Blog</a> so, dessen Lektüre mir von zwei Seiten ans Herz gelegt wurde. Der erste Blick verrät einen breiten Mix aus Buchbesprechungen, Konferenzberichten, Hinweise auf Zeitungsmeldungen, Videos und vieles andere mehr. Es liest sich recht unterhaltsam, wenn man herunterscrollt. Auch der Blick nach rechts in die so genannte Blogroll bestätigt dies: Nicht nur, dass eine veritable Linksammlung zum Thema aufgeführt wird, anhand der Kategorien vor allem kann man das Profil eines Weblogs ablesen. Und die Kategorien sind umfangreich und beachtlich: Vom Bildungswesen bis zum Unternehmensbereich, vom lebenslangen Lernen bis zum blended learning, von Web 2.0 bis Weiterbildung allgemein und von Didaktik ("learning style") bis zum Personalmanagement reichen die Themen. Medienreich (zumindest Bilder sind bei den Einträgen immer dabei), gut vernetzt, mit der Besprechung vieler Quellen, auf die hingewiesen wird: Das Blog hat die Empfehlungen wirklich verdient, es ist ein hoher Anteil an interessanten Beiträgen enthalten!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der amerikanische Traum: Gewaltätigkeiten und Drogen rund um die Uhr]]></title>
<link>http://einzelkaempfer.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:01:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>sophist</dc:creator>
<guid>http://einzelkaempfer.wordpress.com/?p=12</guid>
<description><![CDATA[Dies ist zumindest der Schluß zu dem Raoul Duke kommt, Hauptprotagonist in Hunter S. Thompson]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist zumindest der Schluß zu dem Raoul Duke kommt, Hauptprotagonist in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunter_S._Thompson">Hunter S. Thompson's</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angst_und_Schrecken_in_Las_Vegas">"Angst und Schrecken in Las Vegas"</a>. Moment, werden jetzt einige vermutlich sagen, dass ist doch ein Film oder nicht? Richtig, der Film wurde allerdings auf Grund der literarischen Vorlage von Herrn T. im Jahre 1998 verfilmt. Diesmal ist die Verfilmung ausnahmsweise mal gelungen. Jedoch sehen viele in diesem Film einen total abgedrehten Drogenfilm, was er auf den ersten Blick auch ist. Doch er ist noch viel mehr als das und im Buch wird das auch erst so richtig deutlich. <!--more--><br />
Es ist ein Abgesang auf die Naivität der Hippie-Kultur und der verzweiflten Suche, der Menschen, nach dem amerikanischen Traum. Es trieft stellenweise nur so vor Ironie und Sarkasmus. Vor allem sehr gut zu lesen, ist ein Dialog ziemlich am Ende des Buches. Auf der Suche nach dem amerikanischen Traum kommen Dr. Gonzo und Mr. Duke an einer Raststätte vorbei und fragen dort (total unter Drogen) die Betreiberin ob sie den wüsste wo der amerikanische Traum ist. Die Frau missversteht ihre Frage und denkt sie suchen nach einer Örtlichkeit. Die Kellnerin meint sich zu erinnern, dass es sich mal um einen Club gehandelt hat in dem sich lauter Verrückte, Junkies und Huren herumtrieben.<br />
Man erkennt hoffentlich die Anspielung?<br />
Jedoch ist das Buch aufgrund des ausgiebigen Drogenkonsums auch nicht jedermanns Sache. Die Akteuere sind eigentlich ständig auf irgendwelchen Drogen und beschreiben ihren Rausch und ihre Flashbacks auch immer sehr detailliert, was auf den ein oder anderen eventuell abstossend wirken könnte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur private Russen sind gute Russen]]></title>
<link>http://glumm.wordpress.com/?p=81</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 16:23:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>glumm</dc:creator>
<guid>http://glumm.wordpress.com/?p=81</guid>
<description><![CDATA[Wenn zwölf Russen feiern im Kleingartenverein, auf ihrer frisch renovierten Datscha, das klingt wie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn zwölf Russen feiern im Kleingartenverein, auf ihrer frisch renovierten Datscha, das klingt wie tausend Blagen im Freibad, alle die Riesenrutsche runter, ins Wodkabecken.</p>
<p>"Die Russen sind ein komisches Volk", meint die Gräfin. "So schwerfällig. Nur russische Pferde sind schnell. Aber die Menschen.. Die gehen so langsam, und feiern so wild. Ich glaub, von denen wiegt jeder so viel wie die ganze Welt."</p>
<p>Dagegen die Chinesen, sagt sie, die sehen aus wie ihre eigenen Reisfelder.<br />
"Zart und biegsam."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[ Verschwörung! ]: Nationale Sicherheit - Die Verschwörung: Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt]]></title>
<link>http://missioncontrol.wordpress.com/?p=444</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:10:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Germanicus / Mission Control!</dc:creator>
<guid>http://missioncontrol.wordpress.com/?p=444</guid>
<description><![CDATA[
~
 

&#8220;Disclosure Project&#8221; Trailer
(Deutsche Fassung)

 
[ german! | deutsch!]
Nationa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div id="e60" class="entry">
<p>~</p>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kmTaA9jx_VY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/kmTaA9jx_VY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
<strong>"Disclosure Project" Trailer</strong><br />
<em>(Deutsche Fassung)</em>
</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p>[ german! &#124; deutsch!]</p>
<h2><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938656255/028-6544701-5403740?ie=UTF8&#38;tag=germanicusdig-21&#38;linkCode=xm2&#38;camp=1638&#38;creativeASIN=3938656255" target="_blank">Nationale Sicherheit - Die Verschwörung:<br />
Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt!<img class="snap_preview_icon" style="background-position:-1001px 0;min-width:0;display:inline;font-weight:normal;min-height:0;left:auto;float:none;background-image:url('http://i.ixnp.com/images/v3.36/theme/asphalt/palette.gif');visibility:visible;max-width:2000px;vertical-align:top;width:14px;max-height:2000px;line-height:normal;background-repeat:no-repeat;font-style:normal;font-family:'trebuchet ms', arial, helvetica, sans-serif;position:static;top:auto;height:12px;background-color:transparent;text-decoration:none;border-width:0;margin:0;padding:1px 0 0;" src="http://i.ixnp.com/images/v3.36/t.gif" alt="" /></a></h2>
<p>(Gebundene Ausgabe)<br />
von Dan Davis (Autor)</p>
<p> <span class="tiny"><span style="white-space:nowrap;"><img src="http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/x-locale/common/customer-reviews/ratings/stars-4-5._V7080947_.gif" border="0" alt="" width="55" height="12" align="absBottom" /> <img src="http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/x-locale/common/carrot._V29439910_.gif" border="0" alt="" width="11" height="11" align="absBottom" /> (22 Kundenrezensionen)</span></span></p>
<div><span class="tiny"><span style="white-space:nowrap;"><strong></strong></span></span></div>
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<p><span class="tiny"><span style="white-space:nowrap;"><strong><br />
             </strong></span></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938656255/028-6544701-5403740?ie=UTF8&#38;tag=germanicusdig-21&#38;linkCode=xm2&#38;camp=1638&#38;creativeASIN=3938656255" target="_blank"><img class="alignleft" style="float:left;border-width:0;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41NDC0TRKTL._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt" width="240" height="240" /></a>Produktinformation</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="content">
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 500 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Ama Deus Verlag; Auflage: 1 (Dezember 2005)</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 3938656255</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3938656259</li>
<li><strong>Größe und/oder Gewicht: </strong>21,2 x 15,4 x 3,4 cm</li>
</ul>
</div>
<p> Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt</p>
<p> </p>
<p> </p>
<h2>Buchbeschreibung</h2>
<p>Theorien über eine Verschwörung gab es genug! In dieser Dokumentation finden Sie die Fakten dazu:<br />
Bilder, Beweise, Interviews!</p>
<p>Hier sehen Sie geradezu unglaubliche und unbekannte neue Details und Zusammenhänge zu den Themen Weltraumforschung, Geheimtechnik, UFOs, Logentum, Drittes Reich, Waffensysteme und Verstandeskontrolle unter dem Deckmantel der Nationalen Sicherheit!</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://rcm-images.amazon.com/images/I/41NDC0TRKTL._SL75_.jpg" border="0" alt="3938656255" /></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938656255/028-6544701-5403740?ie=UTF8&#38;tag=germanicusdig-21&#38;linkCode=xm2&#38;camp=1638&#38;creativeASIN=3938656255"><span style="color:#ff0000;"><strong>Nationale Sicherheit - Die Verschwörung</strong></span></a><span style="color:#ff0000;"><strong><br />
</strong>Autor: Dan Davis; Neu kaufen: EUR 25,50</span></span>
</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p><a title="Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt Buch Verschwörung Conspiracy" href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/02/nationale-sicherheit-die-verschwoerung-streng-geheime-projekte-in-technologie-und-raumfahrt-buch/" target="_blank"><strong>Vollständigen Artikel lesen »</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a title="Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt Buch Verschwörung Conspiracy" href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/02/nationale-sicherheit-die-verschwoerung-streng-geheime-projekte-in-technologie-und-raumfahrt-buch/" target="_blank"><strong>Vollständigen Artikel lesen »</strong></a></p>
<p style="text-align:right;"><a title="Streng geheime Projekte in Technologie und Raumfahrt Buch Verschwörung Conspiracy" href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/02/nationale-sicherheit-die-verschwoerung-streng-geheime-projekte-in-technologie-und-raumfahrt-buch/" target="_blank"><strong>Vollständigen Artikel lesen »</strong></a></p>
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</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Publikation "Beruf Bildung Zukunft" der BfA ]]></title>
<link>http://fobikom.wordpress.com/?p=115</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:04:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>ilonamunique</dc:creator>
<guid>http://fobikom.wordpress.com/?p=115</guid>
<description><![CDATA[Brandneu – und auf dem ersten Blick eine attraktive Broschüre mit gehaltvollem, informativen Inha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Brandneu – und auf dem ersten Blick eine attraktive Broschüre mit gehaltvollem, informativen Inhalt. Erst ab S. 60 &#60;von 68&#62; dann die Eigenwerbung der Bundesagentur für Arbeit. Deshalb vermelde ich die Publikation hier sofort und noch ohne vertiefte Prüfung im Bezug auf bibliothekarische Relevanz. Das muss warten – außer diesen Blog gibt es schließlich noch andere Arbeit, die getan werden muss ;-)<br />
Wer  Lust UND Zeit hat, darf gerne eine richtige Rezension erstellen und hier als Kommentar posten.</p>
<p><strong>Weiterbildung – ein Leben lang / </strong>Hrsg. Bundesagentur für Arbeit. - Reihe <strong>Beruf Bildung Zukunft (BBZ).</strong> Informationen für Arbeitnehmer/innen, Ausg. 2007/2008. - 68 S.: Ill., graph. Darst. <em></em><br />
via <a title="http://www.bildungsserver.de/db/mlesen.html?Id=40772" href="http://www.bildungsserver.de/db/mlesen.html?Id=40772" target="_blank">Deutscher Bildungsserver</a> &#124; <a title="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/BBZ/BBZ-Weiterbildung.pdf" href="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/BBZ/BBZ-Weiterbildung.pdf" target="_blank">Download</a> (PDF, 1,2 MB)</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>Welche Weiterbildung passt zu mir? (z.B. Weiterbildung zur Anpassung, Studieren ohne Abitur, Wissenschaftliche Weiterbildung, …)</li>
<li>Viele Wege führen zum Ziel (Überblick der Lernformen, Lernen nach Plan, E-Learning, Blended Learning, Fernunterrricht, Bildungsurlaub, Sabbatical)</li>
<li>Recht und Förderung (und Finanzierung, Bildungsurlaub, Ausland, …)</li>
<li>Durchblick im Weiterbildungsdschungel (Entscheidungshilfen, Weiterbildungstests, …)</li>
<li>Stichwortverzeichnis (eher eine Seltenheit in Broschüren)</li>
</ul>
<p><span style="font-size:150%;line-height:120%;"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[‚Die große Liebe’ – Roman von Hanns-Joseph Ortheil]]></title>
<link>http://kutabu.wordpress.com/?p=146</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 21:08:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>kutabu</dc:creator>
<guid>http://kutabu.wordpress.com/?p=146</guid>
<description><![CDATA[zugeben, dass ich das Buch recht lustlos zu lesen begann, beruhte es doch überhaupt auf einem Missv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>zugeben, dass ich das Buch recht lustlos zu lesen begann, beruhte es doch überhaupt auf einem Missverständnis, dass es in meine Hände geriet. Immerhin passte das Buch zu unerer Italienreise, insofern habe ich es überhaupt angefangen.<br />
Und weitergelesen.</p>
<p>Es ist die Geschichte einer – der – großen Liebe, ganz stringent erzählt, aber ausgeschmückt mit den Impressionen, die ein kleiner Ort am Meer an Italiens Adriaküste zu bieten hat. Das Meer, der Strand, die Meeresbewohner und die, die an der Küste leben, werden beleuchtet in einem manchmal ironischen Ton, jedoch immer wohl gesetzt. Dabei spielt das Kulinarische eine große Rolle, der Wein, Frutti di Mare…</p>
<p>Nun, und ER lernt SIE kennen, beide holt die große Liebe ein, spät, ganz frisch sind sie beide nicht, aber sicher noch keine 40 Jahre. So ist es von beiden eine ganz selbstbestimmte Entscheidung, sich aufeinander einzulassen, für beide ein ganz klarer Weg, wenn auch diese Liebe angefeindet wird.</p>
<p>Das war schön zu lesen, so leicht wie eine Sommerbrise am Meer… Anderes fand ich konstruiert und gestelzt, fast jede andere Begegnung, die die männliche Hauptperson (ein Deutscher, der beruflich in dem Ort zu tun hat) hatte, gefiel mir nicht. Warum freundet er sich so fett mit dem Hotelangestellten an? Außer, dass diese Freundschaft als dramaturgischer Kniff dient, um wichtige Informationen einzubringen, habe ich keinen anderen Hintergrund, keine andere Motivation für diese Freundschaft erkennen können. Austern essen mit dem Hotelangestellten im traumhaften Ambiente? (Ich dachte schon, der Witz wäre daran, dass der Hotelfritze schwul ist, anders konnte ich mir dieses Stelldichein nicht erklären. Aber es war dann nicht so). Das war mir zu  dünn und zu unmotiviert; auch andere Begegnungen waren mir zu aufgesetzt und konstruiert, wirkten nicht echt.</p>
<p>Und dennoch gefiel mir der konsequente Stil in dem Buch, die Gradlinigkeit, mit der die Geschichte erzählt wurde. Es gab einige Dialoge (wie z.B. der zwischen dem Ich-Erzähler und dem Vater seiner Angebeteten), die wirklich sehr gut geschrieben waren und mir Freude machten.<br />
Alles in allem habe ich das Buch ganz gern gelesen und wäre auch gespannt gewesen, wie es mit der großen Liebe weitergeht, wie sie sich mit der räumlichen Distanz (München-Adriaküste) und vielleicht auch dem kulturellen Unterschied gegen den Alltag behaupten kann. Aber das wäre dann wohl Stoff für eine Fortsetzung.<br />
Ansonsten bleibt nicht viel für mich übrig. Dazu hatte mir der Roman dann doch zu wenig Tiefgang.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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